Newsletter 2026_2
Liebe Freundinnen und Freunde der Tropenstation La Gamba,
wir freuen uns, Ihnen unseren Herbst-Newsletter 2026 auf unserer neuen Homepage präsentieren zu dürfen! Auch in den vergangenen Monaten hat sich in La Gamba wieder viel getan.
Von der Pensionierung unseres langjährigen Wegbegleiters und Mitbegründers Werner Huber über das neue Projekt „Regenwald der Universität Wien“ bis hin zu einem Ozelot, der regelmäßig im Garten der Tropenstation vorbeischaut – es gibt viel Spannendes zu berichten!
Auch unsere Forschungs- und Naturschutzprojekte entwickeln sich erfreulich weiter. Neue Wiederbewaldungsflächen, spannende Beobachtungen aus dem Regenwald und zahlreiche Aktivitäten rund um die Tropenstation zeigen, wie vielfältig unsere Arbeit ist.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen und bedanken uns herzlich für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!
Herzliche Grüße aus La Gamba und Wien
Ihr Team der Tropenstation La Gamba
Daniel Schaber, Wolfgang Wanek, Anton Weissenhofer
Werner Huber geht in Pension – ein Leben für den Regenwald
Mit Werner Huber geht ein Pionier der Tropenstation La Gamba in Pension. Seit 1993 engagiert sich der Biologe mit außergewöhnlicher Leidenschaft für die Erforschung und den Schutz der tropischen Regenwälder Costa Ricas. Als Mitbegründer der Tropenstation hat er deren Aufbau und Entwicklung über mehr als drei Jahrzehnte entscheidend geprägt.
Sein unermüdlicher Einsatz für Wissenschaft, Naturschutz und die Ausbildung junger Forschender hat wesentlich dazu beigetragen, La Gamba zu einem international anerkannten Standort der Tropenforschung zu machen. Generationen von Studierenden und zahlreiche Wegbegleiter*innen verdanken ihm wertvolle Erfahrungen und wurden von seiner Begeisterung für den Regenwald angesteckt.
Lieber Werner, herzlichen Dank für deinen außergewöhnlichen Einsatz und alles Gute für deinen neuen Lebensabschnitt!
REFOREST La Gamba – Forschung und Naturschutz in Costa Rica
Mit dem Projekt „Regenwald der Universität Wien“ beginnt auf der Finca Los Cedros ein neues Kapitel im Biologischen Korridor La Gamba (COBIGA). Das von der Universität Wien finanzierte Projekt hat zum Ziel, ehemalige Weideflächen wieder in artenreichen tropischen Regenwald umzuwandeln.
Die Wiederbewaldung begann im Juli 2026 mit den ersten Baumpflanzungen. Studierende der Universität Wien gaben im Rahmen einer Exkursion den Startschuss für die Wiederbewaldung.
Kurz darauf besuchte auch der ehemalige Präsident der Tropenstation, Walter Rechberger, gemeinsam mit Familie und Freunden erneut La Gamba. Die Gruppe ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen, tatkräftig mitzuhelfen und dabei sogar einen neuen Pflanzrekord aufzustellen: 775 Bäume wurden an einem einzigen Tag gepflanzt! Insgesamt wurden auf der Finca Los Cedros bereits über 3.000 Bäume zahlreicher heimischer Arten gesetzt.
Besonders erfreulich ist, dass die Universität Wien nun auch offizieller Kooperationspartner der Tropenstation La Gamba und des Biologischen Korridors COBIGA ist. Diese Zusammenarbeit ist ein wichtiger Schritt zur Erweiterung und zum langfristigen Erhalt der Regenwälder rund um den Golfo Dulce.
Die Wiederbewaldung wird von einem umfassenden wissenschaftlichen Monitoring begleitet. Untersucht werden unter anderem das Wachstum und die Überlebensraten der gepflanzten Bäume, die Kohlenstoffspeicherung sowie die Entwicklung der Biodiversität. Die gewonnenen Daten sollen helfen, die komplexen ökologischen Prozesse tropischer Regenwälder besser zu verstehen und wissenschaftlich fundierte Argumente für ihre Bedeutung im Klima- und Artenschutz zu liefern.
Das Projekt verbindet damit langfristigen Naturschutz mit Forschung und Lehre und zeigt eindrucksvoll, wie durch die Zusammenarbeit von Wissenschaft, engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern sowie der Tropenstation La Gamba neue Regenwälder entstehen können.
Internationales Prachtbienensymposium in La Gamba
Vom 5. bis 8. August 2026 fand das 3. Internationale Prachtbienensymposium an der Tropenstation La Gamba statt. Unter der Leitung von Thomas Eltz, Jonas Henske, Jason Lin und Santiago Ramirez tauschten sich Forschende aus zehn Nationen über Biologie, Verhalten und Ökologie dieser faszinierenden Insekten aus.
Eine Besonderheit der Prachtbienen ist ihr außergewöhnliches Balzverhalten: Die Männchen sammeln Duftstoffe, speichern sie in speziellen Taschen ihrer Hinterbeine und setzen sie zur Partnerwerbung ein. Mithilfe gezielt ausgebrachter Duftstoffe konnten die Bienen direkt im Regenwald beobachtet werden.
Die viertägige Tagung verband wissenschaftlichen Austausch mit praktischer Feldforschung und unterstrich einmal mehr die Bedeutung der Tropenstation als internationaler Forschungsstandort.
Lehre an der Tropenstation La Gamba
Auch im Sommer 2026 war die Tropenstation ein wichtiger Standort für Forschung und Lehre. Im Juli führte eine Exkursion der Universität Wien unter der Leitung von Anton Weissenhofer nach Costa Rica und an die Tropenstation La Gamba.
Neben der Vermittlung tropenökologischer Grundlagen stand auch praktischer Naturschutz auf dem Programm: Bei einem gemeinsamen Aktionstag pflanzten die Studierenden auf der Finca Los Cedros 500 heimische Bäume für das Projekt „Regenwald der Universität Wien“.
Im September begrüßten wir Eduardo Chacón von der Universidad de Costa Rica (UCR) mit seinen Studierenden zu einem botanischen Bestimmungskurs.
Beide Veranstaltungen verdeutlichen die Bedeutung der Tropenstation für die wissenschaftliche Ausbildung, die internationale Zusammenarbeit und die Verbindung von Forschung und Naturschutz.
Botanische Illustrationen an der Tropenstation La Gamba
Wir freuen uns, heuer erstmals einen botanischen Zeichenkurs an der Tropenstation La Gamba anbieten zu können!
Der Kurs findet vom 9. bis 13. Dezember 2026 unter der Leitung von Friederike Westrich (M.Sc. Botanik, Universität Innsbruck; Botanischer Illustrationsclub) statt. Im Mittelpunkt steht die botanische Illustration tropischer Pflanzen.
Weitere Informationen zum Kurs und zur Anmeldung finden Sie im Programm:
Botanical Illustration in the Heart of the Rainforest (pdf)
Jungwissenschaftler*innen an der Station
Im August 2026 war Viktoria Zechner, eine Studierende der Universität Wien, an der Tropenstation La Gamba zu Gast, um im Rahmen ihrer Masterarbeit Forschungsarbeiten durchzuführen:
Viktoria Zechner: Habitat Structural Variables as Possible Primary Drivers of Indicator Species Distribution and Guild Dominance across Rainforest Successional Stages in the Biological Corridor La Gamba, Costa Rica, as Derived from Bioacoustic Monitoring Data of Bird Species. Masterarbeit, Universität Wien.
Ab Dezember 2026 erwarten wir vier Studierende, die ihre Abschlussarbeiten im Rahmen des CO₂-Monitorings der Universität Wien in La Gamba durchführen werden.
Uni-Leben-Messe
Auch heuer war die Tropenstation La Gamba bei der Semester-Kick-off-Messe der Universität Wien vertreten. An zwei abwechslungsreichen Tagen informierten sich zahlreiche Studierende über unsere Forschungs- und Naturschutzaktivitäten in Costa Rica.
Besonders großes Interesse galt den Möglichkeiten, an der Tropenstation wissenschaftlich zu arbeiten, Praktika zu absolvieren und bei der Wiederbewaldung im Biologischen Korridor La Gamba (COBIGA) mitzuhelfen.
Praktikantinnen und freiwillige Helferinnen
Ohne freiwillige Helfer*innen könnten wir viele Projekte in La Gamba nicht in dieser Qualität durchführen. Das Mischen der Substrate und die Anzucht der Bäume nehmen viel Zeit in Anspruch und erfordern Geduld.
Theo Christian Dörr (Foto Mitte) verbrachte fünf Monate an der Station, um sein Pflichtpraktikum zu absolvieren. Ebenfalls im Sommer und Herbst 2026 waren Sofia Mössler-Gussnig (Foto rechts), Marc David Ferrum (Foto links), Verena Huter, Mia von Ameln und Max Rottensteiner bei uns.
Vielen herzlichen Dank an alle für die großartige Unterstützung!
Kurs über Naturschutz in Piedras Blancas
Vom 3. bis 5. Juli 2026 veranstalteten die Tropenstation La Gamba und Osa Conservation gemeinsam einen dreitägigen Kurs über die ökologische Bedeutung der Golfo-Dulce-Region.
20 lokale Naturführerinnen und Naturführer vertieften ihr Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt des Nationalparks Piedras Blancas. Themen waren bedrohte Baumarten, Fledermäuse, Vögel, Amphibien und die Wiederansiedlung von Wildtieren.
Vorträge, Exkursionen und praktische Übungen boten Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Besonders erfreulich waren die zahlreichen neuen Kontakte, aus denen bereits gemeinsame Folgeaktivitäten entstanden sind.
Der Kurs war damit ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der regionalen Zusammenarbeit und zur Einbindung der lokalen Bevölkerung in den Naturschutz.
Schulprojekt La Gamba
Bildung ist der Schlüssel für ein besseres Leben! Wir helfen dabei!
Unser Schulprojekt unterstützt junge Menschen aus La Gamba auf ihrem Bildungsweg. Viele ehemalige Stipendiat*innen konnten dank dieser Förderung ihre Ausbildung abschließen und neue berufliche Perspektiven gewinnen.
Derzeit ermöglichen 27 Patinnen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Deutschland insgesamt 24 Schülerinnen und Studierenden den Besuch einer weiterführenden Schule (Colegio) oder einer Universität.
Helfen auch Sie mit, jungen Menschen eine bessere Zukunft zu ermöglichen! Mit einer Patenschaft von 500 Euro pro Jahr unterstützen Sie die Ausbildung eines jungen Menschen aus La Gamba und eröffnen ihm neue Zukunftsperspektiven.
Treten Sie mit uns in Kontakt.
Auslandsdienst an der Tropenstation La Gamba
Seit 2007 sind an der Tropenstation La Gamba österreichische Auslandsdiener im Einsatz. Sie leisten vor Ort wertvolle Arbeit im Naturschutz und unterstützen den Forschungsbetrieb der Tropenstation.
Seit August 2026 arbeiten Luca Matzen aus Wien (Foto links) und Andreas Kober aus der Steiermark (Foto rechts) bei uns.
Hast du Lust, ein Jahr in La Gamba zu verbringen?
Möchtest du deinen Zivildienst oder ein soziales Jahr auf ganz besondere Weise gestalten und unvergessliche Erfahrungen sammeln? Dann melde dich beim Verein Österreichischer Auslandsdienst!
Starkes Erdbeben beschädigt Hochwasserschutz in La Gamba
Erst vor Kurzem wurden entlang der Quebrada Negra umfangreiche Hochwasserschutzmaßnahmen durchgeführt, um die Tropenstation La Gamba vor wiederkehrenden Hochwasserereignissen zu schützen. Dabei wurde auf eine ökologisch verträgliche Bauweise mit Gabionen zur Uferbefestigung geachtet, ohne den natürlichen Bachlauf zu begradigen.
Am 9. Oktober 2026 erschütterte ein schweres Erdbeben der Magnitude 7,7 den Süden Panamas. Das Beben ereignete sich in rund 12 km Tiefe und war in ganz Costa Rica spürbar. Vermutlich führten die Erschütterungen dazu, dass Teile der erst kürzlich errichteten Uferbefestigung einstürzten.
Die beträchtlichen Schäden stellen uns nun vor neue finanzielle und technische Herausforderungen.
Neues Labordach und Erweiterung der Photovoltaikanlage
Das feuchtwarme Tropenklima mit rund 6.000 mm Jahresniederschlag setzt Gebäuden und technischen Anlagen stark zu. Regelmäßige Reparaturen und Erneuerungen gehören daher zum Alltag an der Tropenstation La Gamba.
In diesem Jahr wurde das Dach unseres Labors vollständig erneuert. Gleichzeitig haben wir die Gelegenheit genutzt, unsere Photovoltaikanlage zu erweitern. Zusätzliche Solarmodule und ein neuer Batteriespeicher ermöglichen es nun, auch die Küche verstärkt mit selbst erzeugtem Solarstrom zu versorgen.
Diese Investitionen tragen dazu bei, die Infrastruktur der Tropenstation langfristig zu erhalten und ihren Betrieb nachhaltiger zu gestalten.
Großer Erfolg: Rainforest Luxemburg fördert unser Nachhaltigkeitsprojekt!
Nach langer Wartezeit ist es endlich so weit: Unser neues fünfjähriges Projekt mit Rainforest Luxemburg wurde bewilligt! Damit können wir wichtige Vorhaben auf der Finca La Flor verwirklichen.
Das Schulungszentrum wird ausgebaut, der ökologische Kakaoanbau erweitert und artenreiche Agroforstsysteme weiterentwickelt. Ein besonderes Ziel ist die Verarbeitung und Vermarktung unserer nachhaltig erzeugten Produkte unter einer eigenen Marke. So wollen wir neue Einkommensmöglichkeiten für die Menschen vor Ort schaffen.
Schulungen, Praktika und wissenschaftliche Forschung begleiten diese Entwicklung und machen die Finca La Flor (Luftbild links) zu einem Modellbetrieb für nachhaltige Landwirtschaft.
Finca Modelo erhält vier Sterne bei Bandera Azul
Ein besonderer Erfolg für unsere Finca Modelo!
Seit sechs Jahren nehmen wir am Programm „Bandera Azul“ teil, das nachhaltige Bewirtschaftungspraktiken in Costa Rica fördert. Heuer wurden unsere Bemühungen mit vier Sternen gewürdigt – der bisher höchsten Auszeichnung für unsere Finca Modelo!
Wir setzen weiterhin auf ökologische Landwirtschaft sowie die Weiterbildung unserer Mitarbeitenden und der lokalen Bevölkerung. Seit 2025 bestätigt zudem das Tico-BPA-Zertifikat die Einhaltung wichtiger Standards für Lebensmittelsicherheit und gute landwirtschaftliche Praxis.
Die feierliche Übergabe der Auszeichnung fand am 27. Oktober statt. Unsere Kollegen Jairo Flores und Junior Sánchez werden die Flagge für die Finca Modelo entgegennehmen und eine Auswahl unserer hofeigenen Produkte präsentieren.
Einige dieser nachhaltig erzeugten Produkte sind mittlerweile auch in Österreich erhältlich.
Bester Kakao für beste Schokolade
Auf der Finca La Flor läuft die Kakaoernte auf Hochtouren! Neben der laufenden Plantagenpflege haben unsere Mitarbeiter heuer ein dreistufiges Fermentationssystem aus Holzkisten sowie einen einfachen, funktionalen Trockner gebaut.
Nach fünf bis sechs Tagen Fermentation werden die Kakaobohnen sorgfältig getrocknet und regelmäßig gewendet. Nachts werden sie zum Schutz vor Feuchtigkeit aufgehäuft.
Die Erntemengen sind gestiegen, und erste Proben zeigen deutliche Verbesserungen bei der Verarbeitung und der Qualität des Kakaos. Auch der Wiener Chocolatier Michael Salge (AHerz) bestätigt die Fortschritte bei Fermentation und Trocknung. Wir freuen uns schon auf seine neuen Schokoladenkreationen aus unserem Kakao!
Die Finca La Flor zeigt beispielhaft, wie nachhaltige Landwirtschaft und die Herstellung hochwertiger Produkte Hand in Hand gehen können.
Hier Schokolade bestellen
Gemeinsam für den Erhalt der biologischen Vielfalt
Die Tropenstation La Gamba war mit dem Biologischen Korridor La Gamba (COBIGA) auf der traditionellen Saatgutmesse „Feria de las Semillas Criollas“ bei Osacoop in La Palma auf der Osa-Halbinsel vertreten.
Die Veranstaltung brachte lokale Initiativen, Naturschutzorganisationen, landwirtschaftliche Produzent*innen und indigene Gemeinschaften zusammen. Im Mittelpunkt standen der Erhalt traditionellen Saatguts, nachhaltige Landwirtschaft und der Schutz der Biodiversität.
Für COBIGA bot die Messe eine wertvolle Gelegenheit, unsere Wiederbewaldungs- und Naturschutzaktivitäten vorzustellen, Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Solche regionalen Netzwerke stärken die Zusammenarbeit und tragen dazu bei, Lebensräume langfristig zu erhalten und miteinander zu verbinden.
Victor Hugo Vargas Vaquera
Seit 2017 ist Victor Hugo Vargas Vaquera Teil unseres COBIGA-Teams. Seine Arbeit begann in der Baumschule auf der Finca Alexis, wo er sich um die Aufzucht junger Bäume kümmerte. Seit einigen Jahren arbeitet er vor allem in der Wiederbewaldung. Er ist für die Pflanzung und Pflege der Bäume verantwortlich und hat stets den allgemeinen Zustand der Wiederbewaldungsflächen im Blick.
„Für mich ist das eine sehr schöne Arbeit, weil ich wirklich gerne mache, was ich tue“, erzählt Victor. Mit seinem langjährigen Einsatz leistet er einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Biologischen Korridors La Gamba.
Der 42-Jährige lebt in San Miguel und hat vier Kinder. Eines seiner persönlichen Ziele ist es, sein Haus weiter auszubauen und zu verbessern. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie, in der Kirche und bei der Arbeit mit seinen Kühen.
Die Tiere kehren zurück – Wildtiere auf unseren Fincas und an der Tropenstation
Auf unseren Naturschutzflächen im Biologischen Korridor La Gamba (COBIGA) und in der Umgebung der Tropenstation werden immer wieder bemerkenswerte Wildtiere beobachtet. Kamerafallen dokumentieren unter anderem Pumas, Tapire, Pekaris und Ozelots.
Besonders erfreulich sind die wiederholten Sichtungen eines Ozelots (Leopardus pardalis) in unmittelbarer Nähe des Trockenraums der Tropenstation. Die scheue, überwiegend nachtaktive Wildkatze nutzt offenbar auch Lebensräume in direkter Nachbarschaft menschlicher Einrichtungen.
Diese Beobachtungen zeigen, dass unsere Flächen von verschiedenen Wildtierarten genutzt werden. Ob und in welchem Ausmaß die Wiederbewaldung zu Veränderungen der Artenvielfalt und der Tierbestände beiträgt, wird durch unser langfristiges Biodiversitätsmonitoring untersucht.
Die bisherigen Nachweise sind jedenfalls ermutigend und unterstreichen die Bedeutung der Sicherung und Vernetzung von Lebensräumen.
Frische Gewürze und Schokolade!
Michael Salge von AHerz hat unsere Kakaobohnen in köstliche Schokolade verwandelt. Verschiedene Sorten laden zum Genießen ein!
Natürlich gibt es auch wieder frisch gemahlenen Chili in verschiedenen Sorten sowie Kurkuma, Limonenpfeffer, Knoblauchliane, Achiote-Paste und fermentierten grünen Pfeffer.
Zu den Genussmitteln ...
Übrigens: Unsere Schokolade ist jetzt auch im Webshop der Universität Wien erhältlich!
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